Unsere praktische Ausbildung für den A-Schein findet auf der Alten Donau statt, wo wir dank unserer Mitglieder über geeignete Schiffe für die Ausbildung und A-Schein Prüfungen verfügen. Wir nutzen vor allem zwei Boote: die orangene Jeton (im Bild) und unsere Jolle-Eigenbau.

 

Die Ausbildungs- und Prüfungsbedingungen sind:
  • Segeln ist immer nur mit einer/einem Kandidat:in und einem Ausbildner möglich, oder zwei Kandidat:innen alleine, verbunden mit dem Ausbildner oder Prüfer durch ein Funkgerät.
  • Jede Einheit dauert in etwa eine Stunde.
  • Ausbildungen/Prüfungen sind täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr, je nach Wind, möglich.
     

"Schnelle und unkomplizierte Prüfung für den A-Schein mit erfahrenen Prüfern vor Ort"

 

Bei entsprechenden Segelkenntnissen kann die Prüfung ohne weiteren Aufwand, wenn notwendig gemeinsam mit dem theoretischen Teil, durch einen unserer Prüfer vor Ort abgenommen werden.

 

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Der FB 2-Segelschein erlaubt das Führen von Segeljachten mit Motorantrieb sowie Motorjachten bis zu einer Entfernung von 20 Seemeilen von der Küste. Neben dem "Vereinsschein" des MSVÖ, kann auch die Ausstellung des "International Certificate for Operators of Pleasure Craft IC", des offiziellen Segel-Scheins der Republik Österreich, ausgestellt von der "via Donau", beantragt werden.

 

Die Anforderungen für den FB 2-Schein umfassen folgende Punkte:
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Nachweis der geistigen und körperlichen Eignung
  • Farbunterscheidungsvermögen (Ausnahme: KFZ-Führerschein mit Erstausstellung vor 11/1997)
  • Absolvierung eines 16-Stunden-Erste-Hilfe-Kurses
  • Bestandene Theorie- und Praxisprüfungen
  • Nachweis von Seefahrtserfahrung und seemännischer Praxis
  • dafür sind 500 Seemeilen (bei Motorjachten nur 300 Seemeilen), drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerungen nachzuweisen, entweder durch eine Seemeilenbestätigung des jeweiligen Skippers oder wenn die Seemeilen als Skipper erworben wurden, durch das Logbuch.
     Wichtig: die Nachtansteuerungen und Nachtfahrten dürfen erst nach Sonnenuntergang beginnen und müssen mindestens 2 (Nachtansteuerung) und 3 (Nachtfahrt) dauern und mit genauen Daten auf der Seemeilenbestätigung vermerkt sein.

 

Unsere Theoriekurse können online besucht werden, was besonders für Teilnehmer:innen außerhalb von Wien vorteilhaft ist. Die theoretischen Prüfung finden entweder "im Trockenen" oder an Bord statt, die praktische Prüfung natürlich auf See. Die ersten Tage des Prüfungstörns sind dem Training gewidmet, danach kommt der Prüfer an Bord, die Prüfung selbst dauert meist 2 Tage.

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Der Befähigungsausweis FB3 erlaubt das Führen von Segel- und Motorjachten in küstennahen Gewässern bis zu einer Entfernung von 200 Seemeilen von der Küste, einschließlich Inseln. Damit ist fast jeder Punkt im Mittelmeer möglich.

 

Um den FB3-Befähigungsausweis zu erwerben, müssen Bewerber bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
  • ein FB 2 Segelschein
  • erfolgreich bestandene FB3-Theorieprüfung
  • 1500 Seemeilen Erfahrung (1000 Seemeilen für Motorjachten)
  • davon 500 Seemeilen als Schiffsführer (250 Seemeilen für Motorjachten)
  • fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen

Nachweis der Seemeilen siehe FB 2.

 

"Eine direkte Atlantiküberquerung ist mit dem FB3 nicht abgedeckt - allerdings: der Weg im Norden über die Shetland Inseln und die Faröer Inseln und dann Grönland und von Grönland weiter nach Nordamerika und dann die Küste runter wäre theoretisch möglich, hat aber schon eher Expeditionscharakter."

 

Der FB3-Befähigungsausweis befähigt zur Führung einer Jacht im sogenannten "küstennahen Gewässern" - nicht jedoch "offshore". Dafür wäre ein FB4 notwendig, der die Ausbildung um Themen wie Astronavigation, Planung für Langfahrten (Proviant, Sprit- und Strommanagement), Tiden- und andere Strömungen usw. erweitert.

Mit dem FB3 ist so gut wieder Punkt im Mittelmeer abgedeckt, aber auch die kanarischen Inseln, die Kapverden, die Kanalinseln und die britischen Inseln etc. können auf dem Seeweg erreicht werden.

Eine direkte Atlantiküberquerung ist mit dem FB3 nicht abgedeckt - allerdings: der Weg im Norden über die Shetland Inseln und die Faröer Inseln und dann Grönland (das zwar mehr als 200 SM von den Faröer Inseln entfernt ist, aber ich bin auf der Route immer weniger als 200 SM von einer Küste entfernt) und von Grönland weiter nach Nordamerika und dann die Küste runter wäre theoretisch möglich, hat aber schon eher Expeditionscharakter (kalt, stürmisch, Regen u. Schnee).

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Zum Schifffahrts-Ausbildungsprogramm gehört auch eine Ausbildung im Bereich Funkverkehr. Zwar hat das Handy etliche Bereiche der Kommunikation auf See übernommen, aber der Funk spielt in weiten Teilen der Welt immer noch eine bedeutende Rolle.

 

"Wir bieten dafür keine eigene Ausbildung an, organisieren aber gerne Kurse für das SRC (Short Range Certificate), ausgestellt von der RYA."

 

Jedes Segelschiff, das mehr als 2 Meilen von der Küste entfernt fahren möchte (das wäre der Fahrtenbereich 1, diesen Segelschein bieten wir nicht an), muss mit einem VHF Funkgerät ausgerüstet sein, daher ist zumindest der Skipper verpflichtet, dieses bedienen zu können. Die Zeiten, wo der kroatische Hafenkapitän ein "Funkzeugnis" ausgestellt hat, sind vorbei, heute brauchts dafür ein international anerkanntes Zertifikat.

Wir bieten dafür keine eigene Ausbildung an, organisieren aber gerne Kurse für das SRC (Short Range Certificate), ausgestellt von der RYA, der Royal Yachting Association des Vereinigten Königreichs, an, die weltweit akzeptiert werden.

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Was freut den/die Segler/Seglerin in Vösendorf auf der Südautobahn am meisten? Nur mehr geschätzte 100 Autobahnausfahrten bis nach Triest!

 

"Die Sehnsucht nach dem Meer und endlich wieder Planken unter den Füssen zu haben ist nur durch einen Segeltörn zu stillen."

 

Nicht umsonst spricht man von "am Trockenen" liegen, nach zu langer Zeit an Land ist der/die begeisterte Segelsportler/Segelsportlerin bereit, die WC-Spülung für das Rauschen der Brandung halten zu wollen, die Sehnsucht nach dem Meer und endlich wieder Planken unter den Füssen zu haben ist nur durch einen Segeltörn zu stillen.

Der Marinezirkel veranstaltet unterschiedlichste Törns, mittlerweile auf so gut wie allen Weltmeeren.

 

"Neben der reinen Freude am Segeln und der mit einem Segeltörn verbundenen Kontemplation...widmen wir uns auf hoher See natürlich auch der Aus- und Weiterbildung."

Neben der reinen Freude am Segeln und der mit einem Segeltörn verbundenen Kontemplation - bitte nicht unterschätzen, wie sich eine Woche auf hoher See auf den Seelenfrieden, die innere Ruhe auswirkt - widmen wir uns auf hoher See natürlich auch der Aus- und Weiterbildung, sammeln Meilen und Erfahrung und kennen neue Reviere und damit Städte und Menschen kennen. Bei unseren Prüfungstörns kann dann das erworbene Wissen und die erlernten Fähig- und Fertigkeiten zum Erwerb eines Segelscheins führen.

 

"Die Adria wird nie ihren Reiz verlieren."

 

Unsere Törns führten uns vor allem in die obere Adria, unsere Admiralität (unsere beiden Admirale) segelt dort schon seit Jahrzehnten und kennt mittlerweile fast jede Welle und jeden Fisch beim Namen.

Im Ernst - Marinas in Triest, Grado, Venedig oder Chioggia - oder auf der anderen Küste in Muggia, Izola, Piran und dann weiter die Küste nach Kroatien bieten alles, was das Seglerherz begehren kann, und sind ein Anlegen wert.

Die Adria wird nie ihren Reiz verlieren. Unsere Zirkeltörns haben uns aber auch schon nach Griechenland, sowohl in das ionische als auch das ägäische Meer geführt, nach Malta, Sizilien, an die Amalfiküste, weiter nördlich nach Elba und Korsika, die Balearen, natürlich Kroatien, Montenegro und im Norden an die Ost- und Nordsee und in die Karibik geführt.

 

Für unsere Törns bieten wir folgende Möglichkeiten an:

Für gewöhnlich werden Segeltörns mit gecharterten Jachten unternommen - das hat gegenüber einem Eignerschiff durchaus Vorteile: theoretisch bin ich immer mit einer neuen Jacht unterwegs, ich kann mir das Revier aussuchen, meine Kosten sind mit der Chartergebühr überschaubar, ich bin auch was mein Zeitmanagement betrifft flexibel. Das ist auch bei den meisten Marinezirkeltörns der Fall, wir suchen uns ein Revier und durchforsten das Angebot der dort verfügbaren Jachten und chartern.

Die meisten Schiffseigner erfüllen sich mit dem Kauf einer Jacht den schon lang gehegten Traum auf eigenem Kiel durch das Meer zu pflügen, Der Markt, auch der Gebrauchtmarkt, ist theoretisch riesig groß, aber auch hier gilt, so mancher Seelenverkäufer vermag wie eine Nobeljacht zu wirken - geschenkt wird einem auch hier nichts. Hausbesitzer werden das Lied der Schiffseigner kennen, ständig muss repariert, ausgetauscht, erneuert werden. Wer damit zurecht kommt, finanziell und mit der Gemütslage, ist stolzer Besitzer seiner eigenen Jacht und das ist schon ein unbeschreibliches Gefühl.

Unseren Mitgliedern stehen zusätzlich zu den Chartertörns zwei Eignerschiffe zur Verfügung:

  • Die 14 Meter langen Ketsch "Cerevisia" unseres Admirals, die in Monfalcone liegt, und für alle Arten von Törns verwendet wird. Die Jacht hat als Zweimaster einen eigenen Charme, die Ausstattung unter Deck erinnert an gediegene alte Segeljachten und nimmt bis zu 4 zusätzliche Crewmitglieder an Bord. Bitte im Terminplan nach den nächsten, geplanten Törns suchen.

"Erfahrungen mit dem Handling einer Charterjacht, dazu gehört auch das Umgehen mit der Charterfirma, sind mindestens so wichtig wie Seemannskunde."

  • Darüber hinaus führen wir Törns auf Charterschiffen durch. Für diese Törns wählen wir unterschiedliche Reviere, die für die beiden Eignerschiffe de facto nicht so leicht erreichbar wären, oder für Törns mit mehreren Crewmitgliedern.

    Erfahrungen mit dem Handling einer Charterjacht, dazu gehört auch das Umgehen mit der Charterfirma und dem ganzen drumherum, sind mindestens so wichtig wie Seemannskunde.

     Der Segelsport ist nicht billig und falsche Entscheidungen können recht viel Geld kosten, daher muss auch das geübt werden.

"Der finanzielle Aufwand beträgt erfahrungsgemäß zwischen 600 und 1.000 Euro pro Person und Woche, das inkludiert die Chartergebühren, Kosten für die Verpflegung, Hafengebühren, Spritkosten etc."

Die Dauer eines Törns beträgt in der Regel eine oder mehrere Wochen, die beiden Eignerschiffe sind hier flexibler.

 .Der finanzielle Aufwand beträgt erfahrungsgemäß zwischen 600 und 1.000 Euro pro Person und Woche, das inkludiert die Chartergebühren, Kosten für die Verpflegung, Hafengebühren, Spritkosten etc.; excl. der Anreise, die nach Izola (Charterbasis in Slowenien nahe Triest), Monfalcone (Liegeplatz der Cerevisia) oder Lignano (Liegeplatz der "Frea") von Wien aus nur wenige Stunden beträgt.

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Mit unseren speziell konzipierten Prüfungstörns bereiten wir optimal auf die praktische Prüfung vor. Für Teilnehmer:innen mit einer bereits absolvierten Theorieprüfung und praktischen Vorkenntnissen, bieten diese Törns die perfekte Gelegenheit, Techniken und Manöver zu verfeinern und sich mit der Prüfungsjacht vertraut zu machen.

 

"Die Vorbereitungstage sind eine wertvolle Gelegenheit, um letzte Unsicherheiten zu klären und das Können zu festigen."

 

Jeder Prüfungstörn beginnt mit einem intensiven Vorbereitungstraining und endet mit der eigentlichen praktischen Prüfung. Die Vorbereitungstage sind eine wertvolle Gelegenheit, um letzte Unsicherheiten zu klären und das Können zu festigen. Die praktische Prüfung wird so gestaltet, dass sie aus der Fülle des Könnens heraus bestanden wird und statt einfach nur durchkommen.

.Die bis zu Prüfungsbeginn geloggten Seemeilen zählen noch zu den zu erbringenden 500 Seemeilen, die für den Antritt zur praktischen Prüfung erforderlich sind. Die erforderlichen Seemeilen sind dem Prüfer, vor allem aber dann bei der Einreichung des Segelscheins nachzuweisen.

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Wir veranstalten auch Skippertrainings für alle die entweder bereits den Schein haben bzw. kurz davor stehen die Praxisprüfung zu machen, bevorzugt ex Izola - weil leicht von Österreich aus erreichbar und weil wir die Jachten dort gut kennen.

Geübt werden

  • alle Hafenmanöver,
  • Anlegen in allen Varianten (von vorne, von hinten, zum Zeitvertreib),
  • Segelmanöver und Motormanöver,
  • Schraubeneffekt,
  • Drehen am Teller,
  • Steuern im engen Hafen,
  • Ankern,
  • POB (früher MOB) Manöver (Segel u. Motor),
  • wenn der Wind mitspielt: Reffen, Sturmsegel, Reparaturen am Mast (hochhieven eines Crewmitglieds)
  • ev. auch Bergemanöver
  • usw.


Wenn wir in Izola chartern, trainieren wir meist auf einer älteren ca. 15m langen Bavaria 50; die Yacht ist gut erhalten und segelt ganz ordentlich, verlangt aber bei Manövern Genauigkeit und eine gute Planung des Manövers.

 Kosten: Charter pro Gruppe/Person Euro 300 bis 400 (je nach Zahl der Teilnehmer) plus Reisekosten, Hafengebühren, Verpflegung  (und das Wohlergehen des Skippers, der das Training leitet).

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Unsere Online-Theoriekurse bieten eine flexible und bequeme Möglichkeit, sich auf die Prüfungen vorzubereiten.

 

"Mit unseren Online-Theoriekursen kann man sich in nur 6 Wochen auf die Prüfung vorbereiten - bequem von zu Hause aus."

 

Geboren aus der Not der Lockdowns nützen wir die Vorteile des online Unterrichts weiter - sie sind eine ideale Lösung für alle, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht an Präsenzkursen teilnehmen können.

Der Kurs dauert etwa 6 Wochen und umfasst zwei Abende pro Woche, jeder Kursteil wird aufgezeichnet und steht den Teilnehmer:innen, zusätzlich zu den umfangreichen, von uns erarbeiteten, Lehrmitteln, für Wiederholungen online zur Verfügung. Die Kursunterlagen sind zum Teil animierte Grafiken.

 

Referenten der Theoriekurse:

Navigation und Gezeiten, FB3 - Dr.Thomas Bartl

Gesetzeskunde - Mag. Harald Willenig

Theorie - Ing. Engelbert Herney

Motorkunde - Dipl. Ing. Wolfgang Grande

 

 .Lediglich für die Prüfung selbst müssen wir und auf einen Termin und einen Ort einigen, bei ausreichender Anzahl von Kandidat:innen kommt die Prüfungskommission gerne auch zu den Kandidat:innen. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Variante, die theoretische Prüfung an Bord abzulegen, idealerweise im Zug eines Törns.

 

Binnen A-Schein

In der Regel ist der Stoff für den A-Schein Bestandteil der Ausbildung für den FB2. Der praktische Teil erfolgt in Wien auf der Alten Donau. Wer nur Interesse am A-Schein hat, sollte den Stoff zunächst selbst erarbeiten und wird ihn dann bei der praktischen Ausbildung mit unserem Segellehrer vertiefen. Der theoretische Teil wird dann gemeinsam mit der praktischen Prüfung absolviert.

 

FB2 Online-Theoriekurs und Prüfung

Unser FB2 Online-Theoriekurs ist speziell darauf ausgelegt, das nötige theoretische Wissen für die FB2-Prüfung zu vermitteln. Der Kurs umfasst umfangreiches Lernmaterial und interaktive Lerneinheiten. Die nächsten Termine bitt dem Terminkalender zu entnehmen, bzw. stellen wir auch bei genügender Anzahl an Kandidat:innen einen eigenen Kurs zusammen.

 

FB3 Online-Theoriekurs und Prüfung

Für diejenigen, die an einer FB3-Zertifizierung interessiert sind, bieten wir auf Anfrage einen speziellen Online-Theoriekurs an. Dieser Kurs vermittelt das spezifische theoretische Wissen, das für die FB3-Prüfung benötigt wird. Anfragen bitte per Mail.

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Lebenslanges Lernen gilt auch für den Segelsport - wir vermitteln bzw. veranstalten daher bei unserem Zirkelveranstaltungen Vorträge, Seminare und Exkursionen, die der Weiterbildung dienen.

Das Spektrum reicht vom idealen Segeltrimm, erfolgreiches Regattasegeln, Erste Hilfe an Bord, Skippertrainings, Notfallkurse (bei denen das Bedienen der Rettungsinsel und das Bergen von Crewmitgliedern im Wasser geübt wird), Wetterkunde, Astronavigation usw.

Die Termine sind bitte unserem Kalender zu entnehmen.

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Wer von euch den Ferienhort am Wolfgangsee kennt oder sogar als Schüler (früher Zögling) oder Betreuer (hieß mal Präfekt) selbst dort war, weiß sofort worum es sich handelt: das Bewegen eines Kutters mittels Riemen, genannt „rucksen“ oder „rojen“ ( „rudern", das macht man wild durch die Luft mit die Händ).

Der Verein „Bootswesen“ wurde im Herbst 2022 mit Beteiligung unseres Vizeadmirals gegründet und hat mittlerweile einen vom Ferienhort ausgeschiedenen Kutter, den „Panther“ angekauft und an die Alte Donau gelegt.

  .An der Schlagducht links vorne ist unser Vizeadmiral zu sehen, bei der restlichen Besatzung handelt es sich allesamt um ehemalige Ferienhortler - das Foto von einer gemeinsamen Ausfahrt des Vorstandes im Herbst 2022.

 

"Die Kutter waren ursprünglich Beiboote der deutschen Marine und wurden während des 2. Weltkriegs, in den Anlagen des aufgelösten Ferienhorts war eine Marine-Kadettenschule etabliert, zur Ausbildung verwendet."

 

Wobei neben dem Spaß und den Erinnerungen (so war unser Vizeadmiral als Schüler 1978 Kommandant am Panther) ist es auch die körperliche Ertüchtigung, die eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Das Boot hat theoretisch 5 Duchten, also 10 Frau/Mann können sich hier austoben - mit einem kleinen Kostenbeitrag pro Teilnehmer versucht der Verein die Kosten zu decken. Gastro-Stop in einem der am Ufer gelegenen Betriebe ist immer vorgesehen. Der "Panther" kann auch für private Feiern oder Firmenveranstaltungen kombiniert mit einem Programm (Grillen, Chillen Kutter fahren) gechartert werden.

 

 Wer mitmachen möchte, bitte Interesse an unseren Vizeadmiral bekunden, bei genügend Interessenten werden wir Termine koordinieren. So eine Ausfahrt macht nicht nur Spaß, der Panther ist mittlerweile auf der Alten Donau eine richtige Attraktion geworden.

 

Der Verein „Bootswesen“ möchte einige dieser Kutter, so wie den Panther, erwerben und so die Ferienhort Tradition weiterführen und ehemaligen Ferienhortlern - und nicht nur denen - die Gelegenheit zu geben, mit den alten Booten Ausfahrten zu unternehmen.

 


 .In der Mitte des Kutters liegt noch der Mast im Boot, wurde an der vorletzten Ducht gestellt, am Mast hochgezogen wurden ein Gaffelsegel hochgezogen, die Fock an der Vorstag angeschlagen.

Am Dollbord die Rundseln in denen die Riemen geführt werden - achtern am Spiegel ein Bügel mit der Rolle, durch die die Großschot geführt wurde. Zu erkennen auch das Ruderblatt (ohne Pinne).

Die Kutter waren ursprünglich Beiboote der deutschen Marine und wurden während des 2. Weltkriegs, in den Anlagen des aufgelösten Ferienhorts war eine Marine-Kadettenschule etabliert, zur Ausbildung verwendet.

Die „alten“ Boote, neben den Kuttern gibt es noch 4 sogenannte Traditionsboote (ehem. Beiboote der k.u.k. Marine), werden Zug um Zug durch neue Kutter ersetzt, weil die Reparaturen, die der laufende Betrieb mit Schülern verursacht, nicht mehr zu finanzieren sind.

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